.

StartUncategorizedCircle gleicht fehlende USDC-Reserven mit Firmengeldern aus

Circle gleicht fehlende USDC-Reserven mit Firmengeldern aus

-

Der Wechsel von USDC in US-Dollar ist ab heute wieder im Verhältnis 1:1 möglich. Die nach dem SVB-Kollaps fehlende Liquidität soll nun zunächst aus eigenen Geldern finanziert werden.

Betrieb läuft wie gewohnt weiter

Circle will nun seine Firmengelder nutzen, um die Lücke in den USDC-Reserven, die durch die zwangsgeschlossene Silicon Valley Bank entstand, zu schließen. Dies hat das Unternehmen am vergangenen Samstag in einer Mitteilung angekündigt.

Mit Öffnung der Banken am heutigen Montagmorgen amerikanischer Zeit ging der USDC-Betrieb wieder seinen gewohnten Gang. Der Stablecoin des Krypto-Unternehmens fiel am letzten Samstag auf 0,87 US-Dollar, nachdem Circle seine Anbindung an den US-Dollar eingebüßt hatte. Auslöser des Einbruchs war die Nachricht über US-Dollar-Reserven in Höhe von 3,3 Milliarden, die nicht von der Silicon Valley Bank abgebucht werden konnten.

Silicon Valley Bank in der Krise

Für Branchen, die sich auf Risikokapital spezialisiert haben, wie auch für die Risikokapitalgeber gehört die Silicon Valley Bank zu den wichtigsten Institutionen in den USA. Das California Department of Financial Protection and Innovation hatte am vergangenen Freitag überraschend die Einstellung des Bankbetriebes verkündet. Damit kamen nun ernsthafte Zweifel an der Zukunft des Unternehmens auf. Die verbliebenen Einlagen sollen an den staatlichen Einlagensicherungsfonds FDIC übergestellt werden.

Circle hat ein Statement abgegeben und dort die Silicon Valley Bank einen vertrauten und ehrenhaften Partner der innovativen US-Wirtschaft genannt, welcher nur unter einem klassischen Bankansturm zu leiden hat. Dabei wurde die Finanzkrise von 2008 als Vergleich herangeführt. Nur wenigen Traditionsbanken sei es möglich, einem derartigen Ansturm gewachsen zu sein, so Circle in seinem Statement.

USDC zweitgrößter Stablecoin auf dem Markt

Mit einer Kapitalisierung von 42 Milliarden US-Dollar liegt der USDC auf Platz zwei der Stablecoin-Wertung. Die Abkopplung des USDC blieb nicht ohne Folgen und weitere Stablecoins brachen ebenfalls ein.

Doch Rettung für die ins Straucheln geratene Bank scheint in Sicht. Wie Bob Elliot, Chief Investment Officer bei Unlimited Funds, verrät, sind große Banken bereits damit beschäftigt, sich um die Übernahme des SVB-Geschäftes zu kümmern. Weiterhin soll der FDIC mindestens 95 Prozent an gesicherten Einlagen garantieren. Ungesicherte Einlagen sollen zu mindestens der Hälfte ausgezahlt werden.                      

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

LATEST POSTS

Deutsche WertpapierService Bank will Krypto-Währungen leichter zugänglich machen

Die Deutsche WertpapierService Bank möchte über ihre neue Krypto-Plattform Krypto-Währungen für 1.200 Partnerbanken bereitstellen. Davon könnte eine Vielzahl an Kunden profitieren. wpNex soll im zweiten Halbjahr...

Bitpanda: Kooperation mit VISA beschlossene Sache

Bitpanda expandiert und kooperiert zukünftig mit VISA. Damit möchte Bitpanda sich dem B2B-Geschäft öffnen. Beim Durchstarten soll eine hauseigene Technologie-Schnittstelle Unterstützung leisten. Bitpanda und VISA auf...

Fed bleibt auf Kurs: Leitzins steigt um 0,25 Prozent

Auch der zweite Leitzinsentscheid in diesem Jahr ließ keinen Kurswechsel erkennen. Die Federal Reserve hält an ihrer Geldpolitik fest und hebt den Leitzins an. Dieser...

XRP Pump! Nach Hoch kommt tief?

XRP Pump: XRP schien Boden gutzumachen denn der XRP Kurs stieg kräftig an. Während die Konkurrenz leidet, verzeichnete die Krypto-Währung Ripple XRP einen satten Kursanstieg...

Most Popular